Viel zu selten fragen wir uns, was wir eigentlich gerade essen. Dabei ist Essen nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern eine politische und ethische Entscheidung und stellt immer wieder aufs Neue Fragen an unsere Verantwortung. Was hat das Schnitzel auf unserem Teller mit dem Regenwald im Amazonas zu tun? Und wie hängt es mit ländlicher Armut und Hunger in Kamerun zusammen? Wie werden die Tiere, die wir essen, gehalten und welche Auswirkungen hat die Massentierhaltung auf unser Klima?

All diese Fragen lassen sich nicht allein durch einen Blick auf die Verpackung von Wurst und Fleisch im Supermarkt beantworten. Gerade darum ist es der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND ein Anliegen, über die vielfältigen Dimensionen der Fleischproduktion dessen Konsum zu informieren und Alternativen aufzuzeigen. Mit unserem Atlas möchten wir Sie einladen zu einer Reise um die Welt und Einblicke in globale Zusammenhänge geben, die mit unserem Fleischkonsum verbunden sind. Denn nur informierte und kritische Konsumentinnen und Konsumenten können richtige Entscheidungen treffen.

Nachdem der Fleischatlas 2013 gezeigt hat, welche Auswirkungen Europas Fleischkonsum auf die Schwellen- und Entwicklungsländer und auf das Klima hat, bringt der Fleischatlas 2014 Licht ins Dunkel des „Big Business“ Fleisch - von Europa, über die USA bis hin zu den aufstrebenden Volkswirtschaften China und Indien. Wie viele Tiere werden in Deutschland und der Welt jährlich geschlachtet? Wer profitiert vom billigen Fleisch? Welche Hormone landen ungewollt auf unserem Teller, und wie viele Pestizide werden eingesetzt?

Referentin: Iwelina Fröhlich
Iwelina Fröhlich ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der politischen Bildung der Technischen Universität Dresden. Sie ist ebenfalls Mitglied der Bundesleitung des Vegetarierbunds Deutschland (VEBU) und betätigt sich seit mehreren Jahren im Bereich Vegetarismus & Veganismus sowie nachhaltige Konsum- und Ernährungsformen.

Der Fleischatlas ist ein Kooperationsprojekt der Heinrich-Böll-Stiftung, des BUND und der Le Monde diplomatique.

 

Termin: Fr, 05.02.2016 18:00

Ort: Gesundheits - und Naturheilpraxis Christina Riedel; Zedtlerstraße 20; 01723 Wilsdruff

Gaumenfreude: Wurzelgemüse

Kosten
Eine kleine Spende für die Heinrich-Böll-Stiftung und Raummiete ist willkommen (Empfehlung 8 €)

Mitbringen
Etwas gesundes Vollwertiges - ohne totes Tier - zum gemeinsamen Essen. Vollwertig meint: Frische unbehandelte Lebensmittel ohne Zucker und Konservierungsstoffe; am besten mit Vollkorn (bevorzugt regional und biologisch). Gern passend zum Thema etwas wurzelgemüsiges.

Anmelden
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Bildnachweis: Heinrich-Böll-Stiftung cc by-nc-nd . . .

 

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