Mit diesem Vortrag fassen wir die Gedanken aus dem vergangen Jahr auf und möchten den November wieder den Verstorbenen und Sterbenden widmen. Diesmal steht das tibetische Totenbuch im Fokus.

Das tibetische Totenbuch (auch Bardo Thödröl genannt) ist eine der wenigen Schriften, die sich mit dem beschäftigen was nach dem Tod kommt. Es stammt aus dem 8. Jahrhundert und soll auf den Begründer des tibetischen Buddhismus, Padmasambhava, zurückgehen.

Das Totenbuch beschreibt nicht nur die Erlebnisse der menschlichen Seele beim Sterben, im Nach-Tod-Zustand und bei der Wiedergeburt, sondern es soll auch ein Leitfaden für die Zeit zwischen Tod und Wiedergeburt sein.

Dem Verstorbenen wird das Buch von einem Lama vorgelesen. Der Lama erinnert ihn daran, dass die Visionen Projektionen seines eigenen Geistes sind. Erkennt der Verstorbene dies im Zwischenzustand, kann er eine gute Wiedergeburt oder sogar völlige Befreiung erlangen. Voraussetzung ist, dass er sich bereits zu Lebzeiten in die beschriebenen Erscheinungen versenkt haben muss, um bereits im Leben durch das Erlebnis des Todes gegangen zu sein.

 

 

Termin: Fr, 03.11.2017 18:00

Ort: Stallgalerie; Dorfstr. 12; 01728 Bannewitz OT Goppeln

Gaumenfreude: Einfache oder buddhistische Speisen

Kosten
Raummiete + Spende für den Referenten (4+X €)

Mitbringen
Etwas gesundes Vollwertiges - ohne totes Tier - zum gemeinsamen Essen. Vollwertig meint: Frische unbehandelte Lebensmittel ohne Zucker und Konservierungsstoffe; am besten mit Vollkorn (bevorzugt regional und biologisch). Gern passend zum Thema mit buddhistischem Bezug.

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Bildnachweis: Image courtesy of patpitchaya at FreeDigitalPhotos.net . . .

 

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